D1: Vom Aussenseiter zum Finalisten – Vize-Hessenmeister

Hoch waren die Erwartungen an die Mannschaft zu Beginn des HessenCups 2017 nicht. Doch mit vollem Engagement, Teamspirit und ein bisschen Glück, gelang den Makkabäern der Einzug ins Finale. Eine tolle Leistung und die Krönung einer starken Saison.
 
Nach einem entäuschenden Ergebnis beim Pfingst-Tunier der Eintracht Oberursel waren die Erwartungen der Mannschaft zu Beginn des Tuniers verhalten. Ein Erreichen der “Goldrunde” wäre schon als Erfolg verbucht worden. Aber in den Vorrundenspielen – unter anderem gegen den späteren Finalgegner Stephan Griesheim – zeigte sich, dass die Leistung in Oberursel ein Ausrutscher nach unten war. Mit solider Abwehr und bissigem Zweikampfverhalten wurde die nächste Runde erreicht. Zwar war die Toraussbeute mit nur einem Tor eher mager. Aber solange “die Null stand” reichte dies.
 
Die Schwäche im Abschluss setzte sich in der nächsten Gruppenphase fort. Doch da auch den anderen Mannschaften das Toreschiessen nicht leichter fiel, reichte zweimal unentschieden gegen Mainz-Kastel und Klein Karben, trotz einer Niederlage gegen Hessen Kassel, um ein Elfmeterschiessen über den Einzug ins Halbfinale zu erzwingen. Kurioserweise mussten drei Mannschaften antreten, und die Makkabäre konnten mit dieser Situation am besten umgehen. Torwart Garn wuchs über sich selbst hinaus und hielt 8 Elfmeter, während gleichzeitig die Schützen sicher verwandelten.
 
Die Stärke der Mannschaft vom Elfmeterpubkt, sollte auch der Gegner im Halbfinale, der FSV Frankfurt, zu spüren bekommen. Zwar bestimmte der FSV das Spiel über 15 Minuten, konnte sich aber keine zwingende Torchance erspielen. Die Verteidung der Makkabäer war engagiert und fehlerfrei. Im anschliessenden Elfmeterschiessen hatte Makkabi dann wieder die stärkeren Nerven - und den besseren Torwart, da Garn wieder zwei Schüsse parierte.
 
Im Finale wartete dann der Vorrundengegner Stephan Griesheim, der sich gegen Hessen Kassel durchsetzte. Die grösseren Spielanteile lagen auf Seiten der Makkabäer, aber es war Stephan Griesheim, das einen kurzen Moment der Unsortiertheit in der Abwehr ausnutzen konnte und in Führung ging. So nahe am Ziel wollte die Mannschaft nicht aufgeben und erhöhte den Druck nochmal spürbar. Und tatsächlich lag der Ball in der letzten Minute des Spiels im Tor von Stephan Griesheim. Leider hatte der Schiedsrichter ein Foulspiel gesehen und erkannte den Treffer nicht an. Die Entäuschung auf Seiten der Makkabäer war riesig, aber nach einer Weile setzte dann doch wieder die Freude über das Erreichte ein.
 
Glückwunsch an Stephan Griesheim und Glückwunsch an unsere Mannschaft, die als Team aufgetreten ist und eine tolle Leistung gezeigt hat.