Zweite Saisonwoche 2017/18 unserer Basketballer

Den Anfang legten die Dritte Herren hin, welche sich für die Auftaktniederlage daheim rehabilitieren wollte. Deutlich dezimiert trat man mit nur sieben Spielern auswärts in Altenstadt an.

Von Beginn an, konnte man die Reboundüberlegenheit nutzen, um hinten dicht zu machen, während vorne die größere Agilität der Makkabäer immer wieder einfache Punkte sowie zweite Chancen bescherte.

Zur Halbzeit lag man bereits mit 40-25 vorn. Man hatte noch das Deja-vu vor den Augen. Vor genau einem Jahr, führte Makkabi im dritten Viertel bereits mit 17 Punkten in Altenstadt, ehe man dem kurzen Kader (sechs Spieler) Tribut sollen musste und mit vier Punkte verlor.

Konzentriert ging Makkabi auch in der zweiten Halbzeit zu Werke. Obwohl von Foulproblemen geplagt, konnte Makkabi eine noch bessere zweite Halbzeit hinlegen und gewann souverän mit 82-43.

Die Zweite Herren folgte direkt darauf.

Auch hier hatte man eine sehr kurze Bank und Spieler dabei, die schon seit geraumer Zeit den Basketball nicht in den Händen hatten. Die ersten 18 Minuten verliefen nach Plan, ehe man Schritt für Schritt die Zügel aus der Hand gab. Minus drei Punkte zur Halbzeit waren nicht im Vergleich dazu, was noch blühen sollte.

Ein fürchterliches drittes Viertel mit 26 zugelassenen Punkten, ließ Makkabi mit 19 nach drei Vierteln ins Hintertreffen geraten. Eine konzentrierte Verteidigung ließ Makkabi am Ende noch mal herankommen, aber am Ende war es erneut eine knappe Niederlage mit 59-65.

Am Sonntag sollten weiterhin nur Auswärtsspiele anstehen.

Beim ersten Spiel dieser Saison hat unsere U12 auswärts mit 21-40 auswärts bei der FTG Frankfurt einen überzeugenden Sieg erlangen können.

Bereits im ersten Viertel konnten die Schützlinge des Trainers Jonas Reinhardt eine Führung herausspielen, die zu keinem Zeitpunkt während des Spiels abgegeben wurde.

Ein kurzes Aufflackern der Gastgeber im zweiten Viertel konnte man überstehen. Unsere gute Defense (was sonst?!) brachte dem Gegner viele Ballverluste ein und spätestens im letzten Viertel, wo nur ein einziger generischer Punkt zugelassen wurde, stand das Ergebnis fest.

Tolle Leistung durch die Bank weg von allen Spielern, für manche war es sogar das erste Spiel überhaupt. Ein solider Start in die Saison!

Gleich darauf kam das Duell der Trainer im Spiel der U14 II: Aaron Edelmann stand seinem Mentor und ehemaligem Makkabi-B-Lizenz-Trainer Malik Zahary gegenüber.

Aaron konnte auf zwölf Spieler zurückgreifen. Für neun davon war es das allererste Ligaspiel in ihrem Leben! Nervös? Kein Spur.

Als ob man nie etwas anderes getan hätte, zeigte man tolles Zusammenspiel vorne und eine sichere Defense. Am Ende gewannen die Makkabäer sicher mit 82-42.

Was, wenn nicht so ein Ergebnis im allerersten Spiel überhaupt, sollte dem Trainergespann Aaron Edelmann/Roman Weizmann ein proppevolles Training bescheren?!

Zeitgleich spielten unsere U16 und U18 in Steinberg (Dietzenbach). Zu keinem Zeitpunkt waren die Makkabäer wirklich gefährdet. Ein 45-68 Auswärtssieg wurde vor allem auf der Guard-Position gewonnen, wo die Blau-Weißen die die Reihen der Gastgeber wirbeln konnten.

Deutlich schwerer gestaltete sich das U18 Spiel. Steinberg konnte lange Zeit eine Führung behaupten und Makkabi ließ vorne einfach zu viele Chancen liegen, um wirklich am Ende als Sieger das Feld verlassen zu können.

Aber, wie schon der legendäre Boston Celtics Meistertrainer Arnold „Red“ Auerbach sich eine theatralische Sitte zu eigen machte, „It ain’t over till the fat lady sings“. Schritt für Schritt, Punkt für Punkt, kamen die Makkabäer heran.

Im Herzschlagfinale, konnte man den bi dahin überlegenen Gastgebern einen 48-49 Auswärtssieg entreißen!

Trainer Pedja Glisic, der in einer Auszeit seine Manschaft auf die Aufholjagd einstimmt (Versuch gelungen - minus 7 Rückstand in plus 1 Sieg gewandelt).

Gleich darauf eilte Pedja Glisic nach Gießen, wo die Erste Herren gleich im ersten Spiel beim Meisterschaftsanwärter Nummer Eins antrat.

Gießen sicherte sich im Sommer die Dienste des US-Profis und letztjährigen Regionalliga-Top-Scorers Christopher Trecie Miller.

Makkabi startete offensiv nicht gut ins Spiel und lag bereits mit 49-29 zur Halbzeit zurück. Durch eine starke zweite Halbzeit, war man bereits nur noch einstellig im Rückstand und konnte die Giessener beinahe einholen. A little too late.

Am Ende war es zwar eine 84-71 Niederlage, die jedoch als ein Teilerfolg verbucht werden kann. Ohne einen einzigen Center im Kader an diesem Tag, sind die Makkabäer trotzdem nicht untergegangen.

Man versucht weiterhin, den Kader auf Groß zu verstärken.

Haben sich erstmal alle Puzzleteilchen zusammengelegt, wird es sicherlich schon bald Siege zu feiern geben.

(Foto: LW Photography)