Wo die Erste Herren am Samstag vorgelegt hat, mussten die anderen Teams schlichtweg die Fahne weiterhin hochhalten. Senioren !

Der turbulente Tag hatte noch zwei Heimpartien aufzuweisen. Die Dritte Herren empfing ein weiteres Frankfurter Team, den Polizeisportverein Grün-Weiß. Da unsere Spieler gleichzeitig unsere Juniorencoaches sind, konnten wir gerademal fünf Spieler zusammenkratzen, um das Spiel wenigstens anzufangen. Durch fehlende Körpergröße und Rotation, ließ man relativ einfache Punkte des Gegners zu, während man vorne zu hektisch abschloss. Der Rückstand zur Viertelpause war schon enorm. Langsam trudelten die Coaches von weiten Auswärtsfahrten ein. Makkabi stabilisierte seine Defense schlagartig. Die Offensive blieb jedoch auch in den kommenden zwei Vierteln eintönig. Das Passspiel war miserabel. Man war aber noch in relativer Schlagdistanz. Was sich im letzten Viertel ereignete, sollte das Team schnell wieder vergessen. Oder, im Gegenteil, für immer in Erinnerung behalten und nie wiederholen. Man ergab sich regelrecht. Als ob man nur noch auf den Schlusspfiff warten würde, bemühte man sich weder nach vorne noch nach hinten. Man schenkte den Gästen alles, was man ihnen schenken konnte. Ehre war ein Fremdwort in diesen zehn Spielminuten. Der Endstand von 43-86 ist weder durch das Fehlen einiger wichtiger Spieler zu erklären noch durch die Übermacht des Gegners. Es war schlichtweg eigener Unwille und eigenes Unvermögen an dem Tag.

Am kommenden Samstag in Dörnigheim (Maintal), muss man das eigene Gemüt mit einer ansehnlichen Leistung beruhigen.

 

Last but not least, empfing die Zweite Herren am Ende des Spieltages die Gäste vom TGS Erlensee. Eine gut gecoachte Truppe, Makkabi größentechnisch stark überlegen, vor dem Spiel noch mit 3-1 vor Makkabi. Das waren aber alles Zahlenspiele. Über 30 Minuten, ließen die Blau-Weißen hinten nichts anbrennen. Vorne lief der Ball auf eine ganz tolle Art und Weise. Man suchte nach mismatches und fand sie sowohl in der Zone als auch von jenseits der Dreierlinie. Man tat es der Ersten Herren gleich und konnte gleich 14 Mal (!) das Ziel von jenseits der Drei-Punkte-Linie treffen. Man rotierte sehr viel, um auch neuen Spielern sowie Rückkehrern nach einer langen Pause, etwas Spielgefühl zu vermitteln. Dies führte jedoch zum Erstarren der Offensive mit null Punkten in den ersten fünf Minuten des letzten Viertels. Die Gäste, hingegen, erzielten einen 10-0 Lauf. Man kann nicht sagen, dass der Sieg der Makkabäer irgendwann in Gefahr war. Zu groß war die Hypothek, die Erlensee sich über 30 Minuten aufgebürdet hatte. Ein souveräner 78-54 Teamerfolg stand am Ende zu Buche.