Berichte des Basketball Wochenendes

DAMEN:

Am Samstag legte unser neues Damenteam seinen Ligastart hin. Davor trainierte man aufgrund der o.g. Problematik nur einmal zusammen.

Aufgrund des bevorstehenden Reformationstages, waren viele der Damen mit ihren Familien verreist, so dass man am Ende nur sechs Spielerinnen aufweisen konnte, die spielen konnten und wollten.

Man sah sich einer scheinbar eingespielten und kompletten Truppe aus Erlensee gegenüber, die bereits einen Sieg davor für sich verbuchen konnte.

Das erste Viertel war zum Vergessen. Ein 0-16 Start diente lediglich zur Akklimatisierung unserer Mädels. Ein Willkommensgruß in der Liga.

Die nächsten beiden Viertel waren schon wesentlich enger und brachten Erfolge auf beiden Seiten des Feldes. Man versuchte es sogar mit neuer Taktik, die man in der Halbzeitpause besprach und „einstudierte“, was durchaus für mehr Ballbewegung und Spacing sorgte.

Im letzten Viertel musste man aufgrund der Müdigkeit ob der vielen Laufarbeit die Segel streichen. Mit nur einer Ersatzspielerin, war man zum Abschlußpfiff hin mit den Kräften am Ende.

Das Endresultat von 18-59 war jedoch sekundär zu der Tatsache, dass der Stein endlich ins Rollen gebracht wurde. Mit einem kompletteren Kader in den nächsten Spielen, mit mehr Training und Eingespieltheit, wird es bald auch auf dem Feld anders aussehen.

JUGEND:

Toughes erstes Wochenende nach den Ferien

Es gibt Situationen, da ist eine Pause willkommen, um Blessuren auszukurieren. Das Problem mit solchen Pause, ist die Unterbrechung der Trainingskontinuität, wenn das Stadtschulamt die Sporthallen für die Ferienzeit schließt und so bei den allermeisten Teams das Training entfällt.

Unsere U18 Jungs waren erstmal in Hofheim zugange. Auswärtsspiele sind immer eine schwere Angelegenheit auf Jugendlevel. Andere Halle, andere Körbe, heimische Schiedsrichter, fremdes Publikum. All das sind Faktoren, welche alleine ausreichen, um das Spiel zugunsten der heimischen Mannschaft zu wenden. Das Vertrauen in sich selbst, ein Auswärtsspiel gewinnen zu können, konnten die Makkabäer bereits auf dem knappen Auswärtssieg in Steinberg basieren. Das Spiel in Hofheim sollte sich nach einem ähnlichen Muster entfalten. Die ganze Zeit zurückliegend, konnten unsere Jungs am Ende die Konzentration aufbringen, um das Spiel zu drehen und mit 57-63 einen erneuten Auswärtssieg zu landen. Nach einem 4-0 Start, ist teilt man sich mit Aschaffenburg die Ligaspitze als die einzigen zwei unbesiegten Teams.


Der Sonntag begann mit dem Gastspiel der U14 II bei der Eintracht. Die Gastgeber, beflügelt durch den 118-1 (!!!) Erfolg gegen die FTG im vorherigen Spiel, gaben von Beginn an Gas, während die Makkabäer das Teamspiel in der Offensive vermissen ließen.

Für einige unserer Spieler war es ihr erstes Spiel überhaupt. Entsprechend groß war die Nervosität und Aufregung. Wir legten eine wenig konzentrierte Leistung dar, insbesondere bei vielen nicht gemachten Korblegern.

Auf der anderen Seite jedoch, konnten wir durch eine sehr aggressive Defense den Gegner aufhalten. Der Wille, vor allem in der zweiten Halbzeit, den Gegner am Korberfolg sportlich zu hindern, war evident. Das Highlight dieser Anstrengung war der Monsterblock von Gerschom Nseka, welcher damit einen Fastbreak der Gegners im Alleingang zunichte machte.

Der Endstand 54:24 zeigt uns dass wir uns nicht auf unserem Erfolg ausruhen sollten, sondern stetig weiterarbeiten müssen. Eine absolut unnötige Niederlage für die Makkabäer, aber vielleicht ein Dämpfer im richtigen Moment. Womöglich ließ der hohe Sieg im ersten Saisonspiel unsere Kids zu siegessicher in eigenen Köpfen erscheinen und deshalb nicht konzentriert genug auf dem Spielfeld.

Die U16, bis dato mit 3-0 unbesiegt, hatte ihren Auftritt in Hofheim. Auch hier spielte uns die Ferienpause nicht in die Hände. Defense konnten die Mannen von Micha Kokocev nicht mehr richtig buchstabieren. Zwar gestaltete man das Spiel knapp zur Halbzeit und ging mit einem Punkt Rückstand in die Pause, man erlaubte sich jedoch 33 gegnerische Punkte im dritten Viertel, was sogar die furiose Aufholjagd im letzten Abschnitt nicht mehr wettzumachen vermochte. Am Ende verlor man unnötigerweise mit 77-85. Am Montag wird man im Training wohl einpaar Schritte zurückgehen müssen, um am kommenden Spieltag da anknüpfen zu können, wo man vor den Ferien gewesen ist.

Die letzte Hoffnung auf einen versöhnlichen Abschluss des Spieltages, stellte die U14 I dar. Man war in Riedberg zu Gast. Die bisherige Spielzeit der U14 I Makkabäer verlief durchaus positiv (2:0 in der Tabelle), doch man wusste, der nächste Gegner wird die erste richtige Probe darstellen. Ein schwieriger Gegner, mit wahrlich riesigen Centern für diese Altersgruppe (über 190 cm mit 13 Jahren).

Das Spiel an sich war in den ersten zwei Vierteln sehr träge und ideenlos auf beiden Seiten, Makkabi konnte nur selten durch Schnellangriffe punkten. Umso wichtiger war die verbissene Defensivarbeit, welche sowieso Makkabis Trumpf ist.

Im dritten Viertel hatte man schon eine Leistungssteigerung bei beiden Teams feststellen können - der Ball lief besser und Abschlüsse wurden gesucht. Kurzzeitig führten wir mit acht Punkten.

Wir springen gleich zu den letzten fünf Minuten, welche nach Wild West Manier verliefen! Man hat immer wieder punkten können, aber der Gegner konnte jedes Mal darauf antworten und schließlich ging man in die Verlängerung über, in der man als Team das glücklichere Ende für sich hatte und den Riedberg-Krimi mit einem 62-63 Auswärtssieg nach Hause schaukeln konnte.

Fazit des Trainers Viktor Donev: aus solchen Spielen lernt man viel mehr, als aus deutlichen Siegen. Auswärts mit einem Punkt in der Verlängerung zu gewinnen, beweist Nervenstärke. Das macht stolz und hungrig nach mehr!

1.HERREN

Am Ende des Tages kam es vor einer gut gefüllten Kulisse zum Derby gegen die Eintracht, welche erneut aus der Ober- in die Regionalliga aufgestiegen war und junge Talente für den Profikader der Skyliners fördert.

Im ersten Viertel, regnete es für die Makkabäer von der Drei-Punkte-Linie. Durch schnelle Ballbewegung und eine beachtliche Trefferquote, führte man nach 10 Minuten mit 24-18.

Was später geschah, hätte sich niemand nach dem Verlauf des ersten Viertels vorstellen können. Die Gastgeber brachen vollkommen ein. Die Eintracht presste und man kam dadurch nie in den gewohnten Spielrhythmus. Durch Ausfälle der beiden Center, war Makkabi größentechnisch stark unterlegen. Statt das Feld breit zu machen für die Cuts, statt sich Würfe zu erspielen, wie noch im ersten Viertel, verhedderte man sich in zu langen Dribblings, was einen guten Wurf in der Konsequenz unmöglich machte.

Makkabi verlor die nächsten beiden Viertel mit 40-85. Die 64-103 Niederlage war die höchste seit vielen Jahren, wenn nicht gar jemals.

Den Ärger darüber, gilt es in der kommenden Woche in positive Energie umzumünzen. Man gastiert in Horchheim (Koblenz). In diesem Vier-Punkte-Spiel, gilt es sich vom abstiegsgefährdeten Gastgeber in der Tabelle weiter abzusetzen.