Basketball News der Senioren Teams

Erste Herren

Die Zuschauer durften ein offensiv geprägtes Spiel in der Paul-Hindemith- Schule erleben. Die
gastgebenden Makkabäer empfingen, sehr stark dezimiert, den TV Bad Bergzabern mit einem
richtig prominenten Spieler – Rouven Rössler, dem ehemaligen Nationalsspieler und dem
besten deutschen Scorer in der Bundesliga, anno 2007 und 2008, welcher für den BG
Karlsruhe und für die Gießen 46ers einen zweistelligen Karrierepunktedurchschnitt erzielen
konnte.

Schnell konnte sich BEZA die Führung erspielen und von da an war es ein Katz-und- Maus-
Spiel. Die Pfälzer legten vor, die Makkabäer zogen nach, nur um wieder einen Lauf der Gäste
zuzulassen. Ein Lauf in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit, ließ die Gäste mit einer
53-38 Führung in die Halbzeitpause gehen.


Doch der Wichtigkeit dieses Duells bewusst, starteten die Blau-Weißen konzentriert und
konnten mehrmals auf einen Sieben-Punkte- Rückstand verkürzen. Das Passspiel der vis-a- vis
stabilisierte sich und zwei Drei-Punkte- Würfe hintereinander, vergrößerten die Führung auf
elf Punkte vor dem letzten Viertel.

Ein toller Lauf der Makkabäer, konnte den Rückstand in der 35. sowie in der 37. Minute auf minus vier verringern. Punkt um Punkt holten die Makkabäer auf. In der letzten Minute war es nur ein Punkt, welcher beide Teams voneinander trennte, aber die Müdigkeit zollte ihren Tribut.

Während BEZA sicher von der Freiwurflinie verwandelte, konnte Makkabi keinen guten Wurf mehr anbringen und musste sich am Ende mit 83-89 geschlagen geben.
Es gilt weiterhin die Devise – jeder Sieg zählt. In den verbleibenden 13 Saisonspielen, muss
Makkabi nun endlich wieder zu Punkterfolgen kommen.


Zweite Herren


Mit einem knappen Kader, in welchem diesmal sogar ein U18 Spieler debütierte, begab man
sich am Sonntagabend nach Offenbach. Das letzte Punkt-Spiel war sechs Wochen her,
während Offenbach immer ein besonderes Pflaster gewesen ist. Im Dezember 2016,
verhinderte eine überraschende Niederlage dort einen späteren Aufstieg der Makkabäer.
Die erste Führung gehörte den Gästen. Vorne gelang durch gute Ballbewegung mehr, als
hinten vermasselt wurde. Trotzdem stimmte die Reboundarbeit nicht so, wie man es sich
wünschen würde, die Stärken der jeweiligen Gegenspieler, wurden diesen nicht genommen.
Zur Halbzeit punkteten beide Teams stark (47-40 für Makkabi).


Während Makkabi in der zweiten Halbzeit offensiv nicht nachließ, stabilisierte man sich
hinten zunehmend. Wie auch die drei Viertel davor, gewann man auch den letzten
Spielabschnitt, während den Gastgebern nur neun Punkte erlaubt wurden.
Am Ende stand ein souveräner 86-65 Erfolg zu Buche, welcher im wahrlich teamdienlichen
Spiel erspielt werden konnte.


Dritte Herren


Bei den bis dato unbesiegten Gastgebern und Tabellenführern aus Enkheim, präsentierte sich
eine stark verjüngte Truppe von Makkabi absolut positiv. Mit jeweils zwei 16- und 18-
jährigen Korbjägern, verstärkt durch einige Veteranen, startete Makkabi sehr gut ins Spiel und
schloss die ersten Angriffe konsequent ab, was die Tabellenführer zu einer frühen Auszeit
zwang. Durch Nachlässigkeiten im Defensivrebound, kamen die körperlich überlegenen
Enkheimer zu zweiten Chancen und konnten eine Zwei-Punkte- Führung in die erste
Viertelpause nehmen. Makkabi ging tiefer in der Rotation um alle ins Spiel zu bringen, was
Enkheim die Möglichkeit eröffnete, die eigene Führung zu vergrößern.

Zur Viertelpause, stabilisierten sich die Makkabäer defensiv, was jedoch einen 26-37 Halbzeitstand nicht
verhindern konnte.


Der Erfolg fängt in der Defensive an. Der Lauf der Enkheimer wurde gestoppt, während
Makkabi auf minus drei in der 30. Minute verkürzte, bevor unnötige Fehler Enkheim doch
noch mit 50-43 in die letzte Pause schickten.


Jetzt oder nie. Die ersten fünf Minuten gehörten Makkabi. Ein 10-0 Lauf bescherte die erste
Führung, welche man für weitere zwei Minuten behaupten konnte. In den letzten zwei
mageren Spielminuten für die Offensive auf beiden Seiten, konnte sich Enkheim eine knappe
Führung erobern. Der letzte Angriff der Makkabäer wurde nach dem in der Auszeit
entworfenem Plan durchgespielt, aber der Kurzdistanzwurf konnte sein Ziel leider nicht
finden. Der Tabellenführer blieb ungeschlagen, aber hatte den Fight der Saison hinter sich.
Eine 58-60 Niederlage war zwar nicht das gewünschte Ergebnis für Makkabi, der Kampfgeist
und die Ballbewegung stimmten, während die Jugend perfekt eingebunden wurde.


Frauen


In einer Kreisliga A, welche diesen Namen nicht verdient (viele Ober- und
Regionalligamädchen haben hier ein zweites sportliches Standbein), kann das neue Team von
Makkabi weiterhin erste Erfahrungen in Sachen Ligabasketball sammeln. Diesmal waren zwei
Ladies dabei, die bis dahin nicht spielen konnten, was den aktiven Spielerpool der Makkabäer
schon mal vergrößerte.


Die Teenies von Bad Homburg, mit einer vollen Bank und frischen Beinen ausgestattet,
spielten von Anfang bis Ende Ganzfeldpresse, was unseren Spielerinnen die Offensive
unheimlich erschwerte. Im set play, funktionierte unsere Zone jedoch gut. Die Gäste konnten
jedoch zunehmend durch Schnellangriffe und nach unseren Ballverlusten punkten, was ihren
Vorsprung vergrößerte.

Eine erneute Niederlage kam nicht unerwartet, aber unsere neu formierte Truppe hat erstmal andere Ziele und entwickelt sich Schritt für Schritt. Alle TeilnehmerInnen sind mit viel Spaß und Herzblut dabei, was die einzig richtige Grundvoraussetzung im Amateurbasketball ist.